Die Heidelberger Lupe ist ein Zusammenschluss aus Studierenden und Young Professionals. Unser gemeinsames Interesse ist es, regionalhistorische Themen zu erforschen und sie für die Vermittlungsarbeit in Heidelberg aufzubereiten. Dafür bündeln wir unsere verschiedenen Kompetenzen, sammeln unterschiedliche Sichtweisen und nähern uns so der Geschichte an. Der Verein kooperiert zum Erreichen seiner Ziele mit verschiedenen Institutionen in Heidelberg.

Aktuelles:

Unsere Fotografie- Ausstellung „Spuren jüdischen Lebens“ wurde nun als online Format umgesetzt:

Welche Bezüge gibt es zwischen Orten in Heidelberg und der jüdischen Geschichte und Gegenwart der Stadt? Wie lässt sich diese Geschichte fotografisch in den Fokus rücken?

Diese und andere Fragen begleiteten zehn junge Erwachsene, die sich im Rahmen eines Sommerlagers von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste auf die Suche begaben und „Spuren jüdischen Lebens“ in Heidelberg erkundeten und fotografisch festhielten. Angeleitet wurde das Projekt von den studentischen Vereinen Heidelberger Lupe und Weitblick Heidelberg, der Jüdischen Kultusgemeinde Heidelberg und dem Berliner Fotografen Shay Dashevsky, der in Israel aufwuchs. Zwölf Orte in Heidelberg haben die Teilnehmenden ausgewählt und mit analogen Kameras aufgenommen. Die Schwarzweißfilme entwickelten sie im Anschluss in der Dunkelkammer des Kalamari Klubs und erstellten Foto-Abzüge. Die Fotografien dieser Spurensuche zeigen, dass Jüdinnen und Juden seit Jahrhunderten zur Heidelberger Stadtgesellschaft gehören.

Die Ausstellung wurde im Rahmen des Holocaust Gedenktages am 20. Januar 2020 im Heidelberger Rathaus eröffnet. Sie konnte aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung von Covid-19 im Jahre 2020 nicht an weiteren Orten gezeigt werden. Die Heidelberger Lupe entwickelte daher dieses online Format und gedenkt damit auch dem 80. Jahrestag der Deportationen von Jüdinnen und Juden aus Heidleberg in das südfranzösische Internierungslager Gurs.



Die Heidelberger Lupe wurde am 18. Januar 2019 mit dem
"Preis der Freunde" der "Gesellschaft der 
Freunde" der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
ausgezeichnet.


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Im März 2018 erschien unser Materialheft für die lokalhistorische Bildungsarbeit.

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